Alles lesen, nichts mehr lesen. Ein Lesetagebuch, eine Mitschrift, Notizen aus und über einen utopischen, erlesenen, angelesenen, noch nicht zerlesenen Ort. Ein Vortrag, ein Versuch nach vorn, aus einem Tief, aus einem Hoch und immer hinein in einen anderen Text, in die Erinnerungen an Texte oder die Beobachtung der Welt. Der Welt und all ihren Ereignissen lesend begegnen, lesend antworten, lesend ent- und beikommen. Was liest du da? Ich lese alles und nichts, beides zugleich. Eine Lecture Performance aus Spuren, weitere Spuren erzeugend. Bruchstücke, Lesestücke, Fetzen, Netzwerke eines (mit)geteilten Ganzen (mit Fransen und Schnecken). Das Lesen als Fortbewegungsart. Das Lesen als Suche nach solidarischen Handlungen, nach Wegen und Pfaden. Ein Abend über das z/erlesene Leben in einer z/erlesenen Welt.


