Gewalt und Entzug: Apoll und Daphne; Jupiter, Juno und Callisto; Hippomenes und Atalante
Simon Godart – 2021
In den unzähligen Jagdgeschichten von Göttern und Menschen wird auch der Gedanke der Metamorphose als Moment des Entzugs prominent eingeführt. Ovids Heldinnen und Helden wandeln sich, um Gewalt oder Strafe zu entgehen, oder sie werden von Götterhand in der Metamorphose mit Welt- und Wesensentzug bestraft. So gelingt es Daphne (met. 1, 452–567) nur unter Berufung auf ihren göttlichen Vater Penëus, der Verfolgung und Bedrohung durch Apoll anhand einer wundersamen Verwandlung zu entgehen.
How to cite:
Simon Godart. "Gewalt und Entzug: Apoll und Daphne; Jupiter, Juno und Callisto; Hippomenes und Atalante." In Ovid-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, edited by Melanie Möller, 359–64. Stuttgart: J.B. Metzler, 2021. https://doi.org/10.1007/978-3-476-05685-6_56.
