Workflow-basiertes Lernen in den Geisteswissenschaften: digitale Kompetenzen forschungsnah vermitteln
Dennis Mischke, Peer Trilcke, Henny Sluyter-Gäthje – 2021
Die digitale Transformation der Geisteswissenschaften vollzieht sich derzeit maßgeblich unter dem Dach der "Digital Humanities" (DH). Dabei profiliert sich dieses neue interdisziplinäre Forschungsfeld als eine eigenständige Disziplin im Grenzbereich der Informatik (Jannidis et al., 2017). Die "radikale Interdisziplinarität" (Ramsay, 2011, S. 83) dieses Wissens- und Technologietransfers benötigt indes völlig neue Methodenkenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Der Beitrag berichtet von einem Modellprojekt zur Entwicklung und Erprobung hochschuldidaktischer Konzepte zur Vermittlung digitaler Kompetenzen anhand von Workflows der digitalen Literaturwissenschaft. Wir stellen unseren Ansatz eines workflow-basierten Lernens (WBL) vor und diskutieren exemplarisch dessen bildungstechnologische Implementierung anhand einschlägiger DH-Werkzeuge.
How to cite:
Dennis Mischke, Peer Trilcke, and Henny Sluyter-Gäthje. "Workflow-basiertes Lernen in den Geisteswissenschaften: digitale Kompetenzen forschungsnah vermitteln." In Bildung in der digitalen Transformation, edited by Heinz-Werner Wollersheim, Marios Karapanos, and Norbert Pengel, 190–95. Medien in der Wissenschaft 78. Münster/New York: Waxmann, 2021.
