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Das abjekte Bild. Erschütterungstechniken zwischen den Medien und Künsten der Frühen Neuzeit

Book cover © Brill | Fink

Book cover © Brill | Fink

Anita Traninger, Sergius Kodera (Eds.) – 2026

Die Mnemotechnik setzte seit der Antike das abjekte Bild zentral, das die zu erinnernden Sachverhalte durch affektische Erschütterung einzuprägen helfen soll. Damit wurde ein Spannungsverhältnis zwischen dem zu Merkenden (memorandum) und dem Merkbild (imago) eingeführt, das komplexe Transpositions-, Allusions- und (Re-)Codierungsverfahren impliziert. Als in der Rhetorik grundgelegtes Muster greift die Poetik und Ästhetik des abjekten Bildes weit über diesen Entstehungszusammenhang hinaus und wird in der Frühen Neuzeit zwischen den Künsten wirksam. Die Beiträge des Bandes loten die Reichweite und die Resonanzen abjekter Bildlichkeit in Literatur, Kunst und Kultur der Frühen Neuzeit aus.

Title
Das abjekte Bild. Erschütterungstechniken zwischen den Medien und Künsten der Frühen Neuzeit
Publisher
Brill Fink
Location
Paderborn
Keywords
Edited Volume; RA 1: Competing Communities
Date
2026-05-27
Appeared in
Poesis [Publication series] | 13
Type
Text
Coverage
This publication is the result of work carried out in Research Area 1: Competing Communities.

How to cite:
Anita Traninger and Sergius Kodera, eds. Das abjekte Bild. Erschütterungstechniken zwischen den Medien und Künsten der Frühen Neuzeit. Poesis 13. Paderborn: Brill | Fink, 2026. https://doi.org/10.30965/9783846769515.