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Naming, Blaming, Shaming: Von den Anfängen der Moderne bis zu den Sozialen Medien

Book cover © Brill | Fink

Book cover © Brill | Fink

Cornelia Ortlieb, Anita Traninger (Eds.) – 2026

In den Sozialen Medien haben sich erstaunlich rasch kodifizierte und stabil choreographierte Schmäh- und Beschämungspraktiken entwickelt. Die Begriffstrias Naming, Blaming, Shaming verweist darauf, dass die kommunikativen Praktiken der Sozialen Medien, so scheint es zumindest, dominant vituperativ sind. Die Beiträge des Bandes, die Fallstudien von den Anfängen der Moderne bis zum 21. Jahrhundert bieten, erweisen, dass dieses Ensemble aus Sprechakten, Affektregimes und Bildrhetoriken über eine lange historische Genealogie verfügt. Unter dem Vorzeichen des Digitalen erfährt dieses Repertoire ganz neue Konstellationen und Justierungen, von der nahezu beiläufigen Mikroaggression bis zum sogenannten Shitstorm. Vor diesem Hintergrund geht es darum, Tiefenbohrungen zu unternehmen, die je verschiedene Aspekte der Begriffstrias in ihrer historischen Verwurzelung ins Licht rücken.

Title
Naming, Blaming, Shaming: Von den Anfängen der Moderne bis zu den Sozialen Medien
Publisher
Brill | Fink
Location
Göttingen
Keywords
Edited Volume; RA1: Competing Communities, RA4: Literary Currencies, RA5: Building Digital Communities
Date
2026-09-08
Appeared in
Medienkulturwissenschaft [Publication series] | 8
Type
Text
Coverage
This publication is the result of work carried out in Research Area 1: Competing Communities, Research Area 4: Literary Currencies and Research Area 5: Building Digital Communities.

How to cite: Cornelia Ortlieb and Anita Traninger, eds. Naming, Blaming, Shaming: Von den Anfängen der Moderne bis zu den Sozialen Medien. Medienkulturwissenschaft 8. Göttingen: Brill | Fink, 2026. https://doi.org/10.30965/9783846769577.